SIDs im GoatTracker-Format

Wer den 8-Bit-Klängen der 80er-Jahre-Heimbrotdose noch etwas abgewinnen kann und auch gerne mal musiziert, der kann auf einem modernen Rechner beides zusammenbringen.

Mit dem GoatTracker lässt sich auf einfache Weise (wobei “einfach” ein relativer Begriff ist) Musik für den Commodore 64 erstellen. Dabei wird der Sound-Chip emuliert, das heißt es wird kein echter C64 mehr benötigt.

GoatTracker 2: Links ist der Patterneditor mit drei Kanälen für die Notation, rechts oben wird die Abfolge der Pattern eingetragen. Rechts unten ist der schwierigste Part: Die Instrumenteneinstellungen.

Freilich ist die archaisch anmutende Benutzeroberfläche für Viele ein Hindernis, sich näher damit zu beschäftigen, aber wer ein eingefleischter Retro-Fan ist, lässt auch mal gerne die Maus rechts liegen und steigt auf Tastensteuerung um.

Ich habe mich vor einigen Jahren mal mit dem Programm befasst und fand es nach einiger Einarbeitungszeit eigentlich recht nutzerfreundlich (im weitesten Sinne). Die Benutzung geht irgendwann wie von der Hand. Die unten verlinkten SNGs entstanden in grauer Vorzeit (2009) und vor allem aus Neugierde. Ich wollte sehen, wie sehr ich die begrenzten Ressourcen einer C64-Umgebung ausreizen kann. Schließlich gibt es dort nur drei Sound-Kanäle und die Benutzung von Samples ist so gut wie unmöglich. Du bekommst ein paar Wellenformen und eine Handvoll Effekte in die Hand gedrückt und musst daraus etwas erschaffen. Insofern ist das eine kleine Herausforderung.

So, hier sind also die SNGs und alternativ die SIDs für alle, die es nur abspielen wollen (VLC Player z. B.):

Inzwischen (vermutlich schon vor langer Zeit) haben die SID-Versionen auch Eingang in die High Voltage SID Collection gefunden (danke an dieser Stelle an den/die Uploader).

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